Flaggen Russlands
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Wappen Russlands
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Flaggen Altairegion
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Wappen Altairegion
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Namen

Die Altairegion ist die Heimat von weltbekannten Men­schen. Tausende kamen in die Region, um den Heimatort von Michail Tomofejewitsch Kalaschnikow, Wassilij Makarowitsch Schukschin, Iwan Aleksandrowitsch Pyrjew, German Stepano­witsch Titow und anderen zu besuchen. Sie streben danach, besser zu verstehen, in welcher Umgebung und wovon diese berühmten Menschen lebten, die der ganzen Welt ihre Talente und Entdeckungen geschenkt hatten.

Mit großem Stolz gedenkt man in der Altairegion Iwan Iwanowitsch Polsunow, des Erfinders der „feuerspeienden Maschine”. So wurde die erste Dampfmaschine der Welt ge­nannt, die von ihm 1763 erfunden und gebaut wurde. Sein Projekt wurde von Katharina II. im April 1764 gebilligt. Pol­sunow begann seine Maschine zu bauen, die fünfzehn Mal leistungsstärker war als es im Projekt vorgesehen war. Die‑se Maschine ist leider bis in unsere Zeit nicht erhalten ge­blieben, aber zwei ihre Modelle (eines von denen ist noch in Betrieb) kann man im Altaier Staatsmuseum für Heimat­kunde sehen. Eine der Straßen der Stadt Barnaul und die Al­taier Staatliche Technische Universität tragen den Namen von I. I. Polsunow.

Die Bergbauindustrie im Altai förderte die Entwicklung der Ingenieurideen. Für bessere Leistungen und zur Erleich­terung der Arbeit der Bergarbeiter hat Kosma Dmitrijewitsch Frolow eine einzigartige wasserwirksame Maschine und andere Wasserkraftanlagen in den Schächten des Smeinogorsker Berg­werkes gebaut. Sein Sohn Pjotr Kosmitsch Frolow hat die erste Pferde‑Schienenbahn aus Gußeisen in Russland gebaut, deren Teile noch im Altaier Staatsmuseum für Heimatkunde zu sehen sind. P. K. Frolow hat auch eine Reihe von Maßnahmen zur För­derung der metallurgischen Technik getroffen. Er gründete ein Museum, die Gemäldegalerie und die Wetterstation in der Stadt Barnaul. Auf Initiative von Frolow hin begann man in Barnaul das Ensemble des Demidow‑Platzes mit dem Obelisk zu Ehren des hundertjährigen Jubiläums des Bergbaus im Altai zu bauen.

Zum Gedenken dieser hervorragenden Erfinder wurden auf den Straßen Barnauls Büsten aufgestellt.

Im Dorf Maiskoe Utro (der Maimorgen), in der Nähe des Dorfes Polkownikowo im Kossichinskij Rayon, wurde German Stepanowitsch Titow (1935‑2000), der Raumflieger der UdSSR, der General‑Leutnant des Flugwesens und Held der Sowjetuni­on, geboren. Zur Zeit kann man im Dorf Polkownikowo ein Mu­seum besuchen, das dem bekannten Landsmann gewidmet ist. Im August 1962 machte Titow mit dem Raumschiff „Vostok”den zweiten Weltraumflug der Weltgeschichte, der 25 Stunden und 18 Minuten dauerte. Es war der erste Mehrrundenflug. Ein Mond­krater trägt den Namen von Titow.

Weltberühmt ist auch unser hervorragender Landsmann Michail Timofejewitsch Kalaschnikow. Für die Erfindung eines Modells des Automatikgewehrs, das in der Welt keinesgleichen findet, wurde ihm zweimal der Name des Helden der Sozialisti­schen Arbeit verliehen. Im Zentrum des Dorfes Kurja, in dem der weltberühmte Erfinder des Gewehrs geboren und erzogen wur­de, ist eine Büste aufgestellt. Nicht vielen Menschen wird zu Leb­zeiten eine solche Ehre zuerkannt. Im Heimatmuseum von Kurja ist eine der Austellungen M.T. Kalaschnikow gewidmet. 2007, im Jahre des Jubiläums der Altairegion, hat Michail Timofejewitsch seinen Heimatort besucht.

Der bekannte Filmregisseur und Volkskünstler der UdSSR Iwan Aleksandrowitsch Pyrjew (1901‑1968) wurde in der Altaier Stadt Kamen‑am‑Ob geboren und lebte dort bis zum Jahre 1916. Fast alle seiner Filme wurden zu Klassikern des russischen Kinos: „Die Traktoristen”, „Die Schweinewärte­rin und der Hirt”, „Die Kubankosaken”, „Der Idiot” und „Die Brü­der Karamasow”. Von 1954 bis 1957 war I. A. Pyrjew der Leiter des Filmstudios „Mosfilm”. Bis jetzt ist in der Stadt Kamen‑am‑Ob in der Leninstraße 222 das eingeschossige Holzhaus von Pyrjew erhalten geblieben.

In der Altairegion wurden viele Persönlichkeiten der Film­kunst geboren. Große Beliebtheit genießt natürlich Wassilij Ma­karowitsch Schukschin, der bekannte russische Schriftsteller, Filmregisseur und Schauspieler, der im Dorf Srostki im Bijskij Rayon geboren wurde.

Seit 1977 kann man in Srostki die allrussische Gedenk­stätte von W. M. Schukschin besuchen. Heute ist es eines der populärsten Museen der Region. Jedes Jahr versammeln sich Tausende Menschen am letzten Wochenende im Juli, vor dem Geburtstag von W. M. Schukschin, auf dem Berg Piket.

Die Schukschinstage im Altai — sind eine der bedeu­tendsten jährlichen Veranstaltungen im kulturellen Leben der Region, zu der bekannte Filmschauspieler, Schriftsteller, Dich­ter und Dramatiker sowie auch Tausende Verehrer des Schaf­fens von Schukschin kamen. Das Jahr 2009 wurde in der Altai­region zum Jahre von Schukschin zu Ehren seines 70‑jährigen Jubiläums erklärt. Im Laufe des ganzen Jahres finden in der Re­gion viele Veranstaltungen statt, die dem Schaffen des bekann­ten Künstlers gewidmet sind.

Im Smolenskij Rayon der Altairegion, im Dorf Werch‑Obs­koje verbrachte Michail Sergejewitsch Ewdokimow (1957‑2005), der bekannte Artist, Humorist, Filmschauspieler, Verdienter Artist der Russischen Föderation und der Gouverneur der Altairegion vom April 2004 bis zum August 2005 seine Kindheit.

Gegenwärtig ist es traditionell, das regionale kulturell­sportliche Festival zum Andenken an M. S. Ewdokimow im Dorf Werch‑Obskoje zu veranstalten. Das Fest umfasst den Fußball‑ und Volleyballwettbewerb, die Abendveranstaltung der Lieder und Gedichte „Alles über ihn”und das Galakonzert der Laureaten des interregionalen Festivals der Volkskunst und des Sports des Verdienten Artisten Russlands Michail Ewdokimow „Semljaki” („Landsleute”) mit der Teilnahme der russischen Artisten.

Im Dorf Kossicha wurde am 20. Juni 1932 der bekann­te russische Dichter Robert Iwanowitsch Roschdestwenski (1932‑1994), der Autor zahlreicher Sammelbände von Gedich­ten und Prosa, geboren. Dank seines starken staatsbürgerli­chen Verantwortungsbewusstseins wurde er anerkannt und berühmt in unserem Land. Robert Roschdestwenski ging in die Literatur ein, zusammen mit seinen talentierten Altersge­nossen wie Jewgeni Jewtuschenko, Bella Achmadulina, An­drei Wosnessenski usw.

Viele seiner Gedichte wurden von berühmten Komponis­ten in Musik gesetzt. Als Ergebnis entstanden solche wunder­schönen ewigen Lieder wie „Mgnowenija” („Die Augenblicke”), „Pritjashenije Zemli”(„Die Anziehung der Erde”), „Pozwoni mne, pozwoni” („Ruf mich an”), „Pesnja neulowimych Mstitelej” („Das Lied der unerreichbaren Rächer”) usw.

Seit 2007 veranstaltet man im Dorf Kossicha, wo der Dich­ter geboren wurde, Vorlesungen zum Gedenken des Dichters, zu denen sich altaische Schriftsteller, Dichter, Behörden und Vereh­rer seines dichterischen Talentes versammeln.

Heutzutage trägt die zentrale Bibliothek des Kossichins­kij Rayons den Namen von Robert Roschdestwenski. 2007 wur­de dort eine Gedenktafel angebracht.

Waleri Sergejewitsch Solotuchin, der sowjetische und rus­sische Schauspieler, der Volkskünstler der Russischen Föderati­on, wurde am 21. Juni 1941 im Dorf Bystrij Istok in der Altaire­gion geboren. 1963 absolvierte er die Russische Akademie für Theaterkunst (GITIS).

Seit 1964 und bis heute ist Solotuchin Schauspieler des Theaters an der Taganka in Moskau (in Rollen in den Vorstellun­gen „Dobryj Tschelowek is Sezuana” („Der gute Mann aus Sezu­an”), „Geroj naschego Wremeni”(„Der Held unserer Zeit”), „Boris Godunow”, „Wladimir Wyssozki” und anderen).

Ende der sechziger Jahre wurde er zum Filmschau­spieler. Besonders bekannt sind seine Rollen in der Trilogie „Chosjain Taigi” („Der Herr über die Taiga”) (1969), „Propasha Svidetelja”(„Der verschwundene Zeuge”) (1971)und„Predwa­riteljnoje Rassledowanije” („Die Voruntersuchung”) (1973), so­wie in den Filmen „Bumbarasch” (1972), „Skaz pro to, kak zar Pjotr arapa shenil” („Wie der Zar Peter seinen Mohren ver­heiratete”) (1976), „Notschnoj dozor” („Wächter der Nacht”) (2004) und anderen.

Er ist der Autor von vielen Memoirenbüchern, darunter die Erinnerungen an seinen engen Freund Wladimir Wyssozki.

Heutzutage ist Waleri Solotuchin Intendant des Molod­jeshnyj Theaters des Altai (des Jugendtheaters des Altai) in der Stadt Barnaul.

In seinem Heimatort, im Dorf Bystrij Istok, ließ W. S. Solotu­chin für eigenes Geld die orthodoxe Pokrowskaja‑Kirche errichten.

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