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Im Altajskij Rayon gibt es die erste und vorläufig einzige Sonderwirtschaftszone, die zugleich als Tourismus‑und Freizeitzentrum dient: der Freizeitpark „Birjusowaja Katun”.
Die Fläche der Sonderwirtschaftszone „Birjusowaja Katun” ist die größte unter allen anderen Tourismus‑ und Freizeitzentren in Russland und beträgt 3326 ha. Das Gebiet weist folgende charakteristische Merkmale auf: der reißende Fluss Katun und die Verbindung der vielseitigen unberührten Landschaftsarten, beispielsweise Berge mit der Höhe bis zu 1000 m, Talstrecken, Weiden und Mischwälder.
All das ermöglicht es, dieses Gebiet in Russland zu dem ersten und größten Komplex für Naturtourismus und Aktivurlaub in den Bergen zu zählen, der sich in die aufrichtig bewunderte Jugendzone für den aktiven Urlaub mit der geschmackvollen architektonischen Gestaltung des Jugendhotels und den Zentren für Skiläufer, Rafter, Wanderer, Felskletterer sowie in die Zone für wohlhabende Kunden mit komfortablen Hotels der VIP‑Klasse einteilen lässt.
Die architektonische Gestaltung der Baukörper des Territoriums der tourismus‑und freizeitorientierten Sonderzone setzt den Bau des modernen erstklassigen Komplexes, der dem Weltniveau entspricht und mit der unberührten Natur des Altaigebirges übereinstimmt, voraus, was ihn zum idealen Urlaubsort und einem der Zentren für ökologischen Tourismus macht. Im Rahmen des Projekts wurde der bequeme Anordnungsplan der funktionellen Zonen und Objekte erstellt. Es wurden auch rationelle Lösungswege der Verbindung der Einzelobjekte untereinander vorgeschlagen und gute Anreisemöglichkeiten ausgearbeitet.
Es ist auch vorgesehen, im Komplex auf einmal bis zu 3.500 Touristen unterzubringen. Insgesamt sind fünf Unterkunftskategorien geplant: ein Hotel in den Bergen, SPA‑und Wellnesshotels, ein Familienhotel, ein Jugendhotel und Bungalows. Die Hotelinfrastruktur wird auch durch Restaurants, Cafes und andere touristische Attraktionen ergänzt.
Der Freizeitpark „Birjusowaja Katun”in der Altairegion ist der einzige in sieben Wirtschaftszonen in Russland, wo der Baukörper schon heute den Besuchern verschiedene touristische Dienstleistungen anbieten kann.
Ein Bad im warmen See, die schöne Natur sowie viele Unterhaltungsmöglichkelten und in der Nähe liegende Sehenswürdigkeiten locken zahlreiche Touristen in diesen Erholungsort, der sehr familienfreundlich ist. Auch im Winter strömen Besucher zum „Birjusowaja Katun”. Hervorragend ausgestattete Erholungs‑ und Freizeitzentren sind dort ganzjährig geöffnet, zudem gibt es Skipisten, und die winterlichen Landschaften des Altaigebirges sind unvergleichlich schön.
Ein Kilometer von dem Freizeitpark „Birjusowaja Katun” entfernt, liegen die Tawdinsker Höhlen, bei denen sich der einzigartige archäologische Park „Weltenkreuzung” mit original erhaltenen historischen Grabhügeln alter Turkvölker befindet sowie eine Ausgrabungsstätte. Etwa höher gelegen gibt es im Gebirge Fischteiche, die Maral‑und Bienenzucht. In den Wäldern entlang des Flusses Katun ist ein weiträumiges zum Camping geeignetes Gebiet erschlossen worden, und von den Gipfeln der benachbarten Berge bietet sich dem Auge des Beschauers ein atemberaubendes Panorama.
Die Aktivurlauber, die gerne Wassersport treiben, das große Abenteuer suchen und den Nervenkitzel verspüren möchten, wählen Rafting — das Wildwasserfahren auf den Flüssen des Altai.
Im September 2009 wurde auf dem Territorium der Sonderwirtschaftszone „Birjusowaja Katun” am Ufer des Flusses Katun in der Nähe der Tawdinsker Höhlen das Denkmal zu Ehren des Malers und Philosophen N. K. Rerich enthüllt. Das feierliche Ereignis fand aus Anlass des 135. Geburtstags von Rerich sowie des Jahres der indischen Kultur in Russland statt.
Die Nachfolger von N. K. Rerich, Verehrer seines künstlerischen Talents strömen jährlich in die Altairegion, in der er einige Tage seines Lebens während der Expedition im Jahre 1926 verbracht hat.
Der Freizeitpark „Birjusowaja Katun” ist auch ein Ort mit großen Perspektiven. Als Sonderwirtschaftszone im Altai beginnt sich dieses Touristenzentrum eigentlich erst zu entwickeln, das bereits über Investoren, einen bewilligten Bebauungsplan sowie über eine funktionierende Infrastruktur verfügt. An der linken Uferseite des Katun wird zudem eine asphaltierte Straße gebaut. Am Seeufer werden bald Hotels und Pensionen aus Naturbaumaterialien errichtet, die sich ganz natürlich in das Landschaftsbild integrieren.
Die einzigartige Kombination der Natur‑, Kultur‑und Heilfaktoren hat vorausbestimmt, dass sich diese touristische Zone großer Beliebtheit unter den zahlreichen Besuchern erfreut. Über 130.000 Menschen besuchen jetzt schon in der Saison den Freizeitpark „Birjusowaja Katun”.
Als echte Visitenkarte für den Altajskij Rayon sowie für die Altairegion gelten heutzutage die Maralzucht und ihre Produkte, die eine gewinnbringende Basis für den Gesundheits‑ und Wellnesstourismus. Die Maralzuchtfarmen florieren überall im Altaivorgebirge und im Altaigebirge. Weite Verbreitung finden Bäder mit dem Maralhirschbastgeweih, mit den ersten Geweihen der Hirsche, die eine wunderbare Heilwirkung auf den mensch‑lichen Organismus ausüben; Heilmittelpräparate und bioaktive Substanzen, die auf der Basis der Hirschhornauszügen hergestellt werden, benutzt man bei verschiedenen Kur‑und Wellnessanwendungen. „Gesundheit im Altai! “ — von diesem Motto lassen sich tausende Touristen leiten, die ins Altaigebirge strömen.
In der Altairegion arbeiten vier Wellnesszentren sehr erfolgreich, die bei der Kurbehandlung Hirschhornauszüge verwenden: „Antares”, „Kaimskoje”, „Tscheremschanka”und das Dorf Bassargino — das neueste Projekt, das ganz frei von Politik und Religion und auf zielbewusste Persönlichkeiten, Geschäftsleute und kreative Menschen orientiert ist.
Die Mini‑Dampfsaunen und Bäder mit Hirschhornauszügen werden in Zederfässern und Zederbadewannen durchgeführt. Das ist ein effektives Heilmittel für die Wiederherstellung der Muskelkraft bei Magersucht oder Übermüdung. Diese Prozeduren geben dem Organismus auch neue Energie zurück, verbessern den Blutkreislauf und heilen Wunden. Nicht ohne Grund wird im Osten gesagt, dass in der Pflanzenwelt der König der Ginseng ist und in der Tierwelt die ersten Geweihe der Hirsche regieren.

















