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Das zweifache Altai-Gebiet

So wird der Altajskij Rayon in der Altairegion oft genannt. Zahlreiche Besucher erholten sich in diesem Rayon am Aja‑See, bräunten sich an den Stränden des Freizeitparks „Birjusowaja Katun” oder bewunderten die Karstgrotten in den Tawdinski­je Höhlen und haben zumindest von der „Altai‑Höhle”, einer der tiefsten Höhlen Sibiriens, gehört. Die Altai‑Touristen träumten davon, einige Zeit am Ufer des Katun, des Zaren der Bergflüsse, zu verbringen oder davon, einen lebenden Maral zu streicheln oder auf Skiern glitzernde Schneehänge hinunter zu sausen… all das kann man im Altajskij Rayon erleben.

Das Altaivorgebirge ist zauberhaft schöne Gegend. Viel­fältige Landschaftsformen ziehen Besucher in ihren Bann, für die es im Altai die verschiedensten Urlaubsmöglichkeiten gibt. Hier arbeiten über 50 Touristikunternehmen, die in der Sommersai­son jährlich über 6000 Besucher betreuen; gar nicht mitgezählt werden hier die immer zahlreicher werdenden Touristen, die ih­ren Urlaub in Sommerzeltlagern an den Ufern des Flusses Katun verbringen. Am künstlich angelegten See im Freizeitpark „Birju­sowaja Katun”werden im Sommer an den Wochenenden bis zu 12000 Badegäste gezählt.

Der Aja‑See ist ein ganz besonderes Naturdenkmal; seit 2003 haben der See und dessen nähere Umgebung den Status eines staatlichen Teilschutzgebietes und werden seitdem „Na­turpark Aja” genannt, außerdem ist der Aja‑See unter Touristen der mit Abstand beliebteste und bekannteste Bergsee im Altai. Nirgendwo sonst wird am Aja‑ See das gesamte „Familienleben” vermittelt: Mama liegt am Strand in der Sonne, die Tochter fährt mit dem Tretboot, der Sohn ist von den Spielattraktionen begeis­tert, die Oma macht einen Spaziergang durch die gepflegten Al­leen und der Vater geht… Karauschen angeln. Am 300‑400 Me­ter langen Strand ist dies alles möglich!

Im Altajskij Rayon gibt es viele schöne Orte, an denen man hervorragend seine Urlaubstage verbringen kann. Be­zaubernd und einladend ist beispielsweise die Dunjaschin‑Schlucht, genauso wie der Tschjortow Palez‑Felsen („Teufels‑finger‑Felsen”), der beinahe beste Aussichtspunkt auf dem ganzen Ufergebiet des Unteren Katun. Durch die Seminskij und Tscherginskij Berggrate führen Wege für Wanderungen und Pferderouten. Viele Rafting‑Touren beginnen im Altajskij Rayon auf dem Fluss Pestschanaja. Der Katun ist bei allen Ak­tivurlaubern, die zu den Rafting‑Stationen strömen, zweifellos einer der beliebtesten Bergflüsse.

Auch im Winter ist hier immer etwas los: Skipisten auf dem Wessjolaja‑Berg und dem Berghang „Gorynja”im angrenzenden Ust‑Uba und die seit 2007 eröffnete Wintersportanlage im Er­holungsort „Birjusowaja Katun” erfreuen sich großer Beliebtheit.

In den Altajskij Rayon könnte man die Doktoranden der Hochschulen schicken, deren Dissertationsthema „Vielfältige touristische Unterhaltungsmöglichkeiten”lautet, um es an prak­tischen Beispielen zu erleben: Ausreiten und Ausflüge mit Fahr­rädern, Quads und Schneefahrzeugen, Rafting, Paragliding, An­geln, Jagd, Fotoexpeditionen, Bungee‑Jumping, Exkursionen, Discos und noch vieles andere wird angeboten.

Durch den Altajskij Rayon führt ein Teil der alten Tschu­iskij Bundesstraße, auf der die berühmten Wissenschaftler und Forschungsreisenden wie P. A. Tschichatschew, W. W. Radlow,

W. W. Saposhnikow, W. A. Obrutschew, W. J. Schischkow, N. K. Re‑rich und W. I. Wereschtschagin entlangfuhren. Das Heimatmu­seum im Dorf Altajskoje verfügt über mehr als 7000 Exponate, dessen Expositionen in 10 Räumen ausgestellt sind. In diesem Rayon können die Touristen zudem etwas davon erfahren, wie sich die Maral‑ und Bienenzucht entwickelt hat oder wie Käse hergestellt wird. Darüber hinaus kommen jedes Jahr neue tou­ristische Attraktionen hinzu.

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