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Das Lissavenko- Forschungsinstitut für Gärtnerei und Baumschule in Sibirien
Es klingt unwahrscheinlich, Gärtnerei in Sibirien, trotzdem ist es wahr. Erfährt man davon, dass es in Barnaul ein solches Forschungsinstitut gibt, so fährt man gerne zur Exkursion auf das hohe Ob-Ufer, wo dieses ungewöhnliche Institut am Rande des Bandkiefernwaldes liegt. Während der interessanten Führung durch das Institut wird über seine Entstehungsgeschichte erzählt, und davon, wie aus dem wilden sibirischen Apfelbaum mit kleinen saueren Früchten die neuen frostbeständigen Kulturbäume mit großen wohlschmeckenden Äpfeln entwickelt wurden. Weintrauben, Kirschen, Pflaumen, Johannisbeeren, Himbeeren und Gartenerdbeeren werden hier kultiviert und geerntet. Das große Verdienst der hiesigen Fachleute für Gartenbau besteht darin, dass sie den Sanddorn kultiviert haben. Die Sanddornbeeren haben fantastische Geschmacks- und Nutzeigenschaften. Die Gäste werden durch die vielen Alleen des sich auf einem großen Gelände erstreckenden Gartens geführt. Hier wachsen mehrere hundert Pflanzen aus vielen Ländern der Welt mit gemäßigtem Klima. Der Barnauler Lissavenko-Garten ist bei jedem Wetter einen Besuch wert.
Äàòà èçìåíåíèÿ: 26.04.2010 ã.
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