Für die Sonderwirtschaftszone des rekreationstouristischen Typs ist das Territorium im Altaiskij Rayon, der im südöstlichen Teil der Region Altai liegt, ausgewählt. Im Osten und im Süden grenzt er an Rayons der Region Altai. Die Entfernung von Barnaul bis zum Rayonzentrum Altaiskoje beträgt 245 km, von Bijsk 82 km.
Das Territorium der Sonderwirtschaftszone des rekreationstouristischen Typs befindet sich am linken Ufer des Flusses Katun', im Gebiet des Berges Krasnij Kamen' und schließt Sennen, Mischwälder und Berglandschaft auf Gesamtfläche von 32,3 km2 mitein.
Die Bildung der Sonderwirtschaftszone des rekreationstouristischen Typs «Die türkisblaue Katun'» ist die erste Stufe in der Gestaltung der Organisations- und Wirtschaftsumgebung für die Gründung und Tätigkeit eines Kur-Rekreations-Komplexes in der Region Altai, der auf maximalen Einsatz des natürlichen Ressourcenpotentials und der Gegendbesonderheiten orientiert ist. Dieser Komplex umfasst das Territorium von vier Regionsrayons einschließlich der Kurstadt von föderaler Bedeutung «Belokuricha» mit Gesamteinwohnerzahl von 92 Tausend Menschen. Das voraussichtliche Investitionsvolumen wird 37,8 Mio. Rubel betragen.
Zu wirtschaftlichen und balneologischen Faktoren, sowie zu Vorteilen der Gründung eines Komplexes gehören:
1. Mannigfaltigkeit der Naturlandschaften, Vorhandensein der Wasserobjekte, die Jahresmitteltemperatur der Luft von +5î Ñ, die Höhe der Schneedecke von 400 bis 600 mm, Anzahl der Sonnentage im Jahr über 235 – all das schafft die Voraussetzungen für ganzjähriges Anbieten verschiedener Kombinationen von touristischen und der Erholung dienenden Dienstleistungen.
2. einzigartige natürliche Heil- und Mineralwasserressourcen, d.h. ionisierte Luft, kurative und trinkbare Mineralwasser, Nadelwälder.
3. Ästhetischer und rekreationaler Wert des Territoriums, Vorhandensein der touristischen Objekte, darunter:
historisch-kulturelle Objekte – über 5000 historische, archäologische und Baudenkmäler, Museen, traditionelle nationale Handwerke und Gewerbe;
Naturobjekte – für Rafting und Baden geeignete Bergflüsse, einzigartige Naturkomplexe und -Denkmäler, Fischfang- und Jagdorte.
4. Spielraum für Organisation der Routen verschiedenen Schwierigkeitsgrades und für Entwicklung allerlei Tourismusarten: Natur-, Wasser-, Unterwassertourismus (Rafting, Paddelboot, Kajak), Fischfang und Jagd, ökologischer, kultureller, alpiner, sportlicher (Bergsteigen) Tourismus, Heilhöhlen-, Gesundungs- (Klimatherapie, Landschaftstherapie), Ausflugstourismus (Fußwanderungen, Reittourismus, Schilaufen).
Die Region Altai ist sehr beliebt bei Wassertouristen. Rafting geeignet sind 2 Flüsse: Katun' und Pestschanaja. Regelmäßig werden hier die Länderspiele in der Wassertourismustechnik durchgeführt.
Von großem Interesse sind für Touristen die Höhlen in der Region Altai. Neben vielen relativ untiefen Höhlen gibt es auf dem Territorium der Region einige der größten Höhlen Westsibiriens mit der Tiefe bis 340 m und mit der Ganglänge bis 2500 m. Dies sind Höhlen «Geofisitscheskaja», «Ekologitscheskaja», «Altajskaja».
Als Vorteil der Entwicklung der rekreationstouristischen Zone in der Region Altai gilt auch die gut entwickelte touristische und rekreationale Infrastruktur.
In der Region gibt es 126 Reisebüros, diese Zahl ist doppelt so groß als vor fünf Jahren. Die Anzahl der Touristenherbergen und Unterbringungsobjekte ist für dieselbe Zeitspanne auf das Dreifache gestiegen und hat eine ausgeprägte Zunahmetendenz. 2005 betrug die Platzanzahl in Unterbringungsobjekten für Touristen 14,3 Tausend. Im Tourismusbereich sind gegen acht Tausend Menschen beschäftigt. Neben der zu bildenden Sonderwirtschaftszone «Die türkisblaue Katun'» – etwa 90 km – befindet sich der Kurort von föderaler Bedeutung «Belokuricha».
Das Ziel der Entwicklung der Sonderwirtschaftszone ist die Integration von natürlichen, rekreationalen und kulturell-historischen Ressourcen der Region Altai.
Der Touristenstrom in der Region Altai wird von Jahr zu Jahr immer größer: 2003 – 350 Tausend Menschen, 2005 – 500 Tausend, zum Jahr 2009 sind 900 Tausend Touristen und Feriengäste zu erwarten.
Die Entwicklung des rekreationstouristischen Komplexes der Region hängt von dem Bestand und der Weiterentwicklung der Transportinfrastruktur in vorgeschlagenen Erholungsorten direkt ab. Die Route der meisten Touristen ist Barnaul – Bijsk – das linke Ufer von Katun'.
In der Region funktionieren zwei Flughäfen: in Barnaul – für Flugzeuge aller Arten, und in Bijsk – für Flugzeuge der 3. und der 4. Klasse. Aus dem Flughafen Bijsk fliegen die Maschinen AN-24, JAK-40 ganzjährig nach Nischnewartowsk und Surgut, aus Moskau gibt es Charterflüge.
Bedeutende Änderungen in der Verteilung der Ströme wird die Gründung der vorgeschlagenen Sonderwirtschaftszone des rekreationstouristischen Typs mitbringen, denn in diesem Projekt ist die Erschaffung aller Elemente der Lebenserhaltungsinfrastruktur vorgesehen.
Geplant ist die Errichtung einer weiteren Brücke über dem Fluss Katun' neben dem See Aja, einer Autostrasse den linken Ufer des Flusses Katun' entlang von dem Dorf Aja bis zum touristischen Komplex «Die türkisblaue Katun'» und andere Wege.
Als Ergebnis des Bauens von neuen Wegen wird die Mannigfaltigkeit der Reisenvariationen im Altaigebirge eine bedeutende Wirkung auf die Zunahme der Touristen- und Feriengästeströme in der Region Altai haben.
Heutzutage erlebt die Region Mangel an Elektroenergie, Wärmeversorgung und Trinkwasser. Deswegen hat man vor, die Infrastruktur zu verbessern, sowohl in qualitativen als auch in quantitativen Kennziffern.
Das überlastete Regionssystem der Energieversorgung soll durch die Errichtung einer modernen Hochspannungsfernleitung WL-10 von der Stadt Belokuricha bis zur rekreationstouristischen Zone erweitert werden.
Um den Komplex mit dem Naturgas zu versorgen, wird eine Gasleitung mit zwei Verteilstationen gebaut werden.
Für die Wasserversorgung aller Objekte der rekreationstouristischen Zone ist der Bau einer Wasserentnahmeanlage vorgesehen.
Es ist auch die Rekonstruktion des Flughafens Bijsk auf die 1.-2. Klasse im Umfang von 880 Mio. Rubel geplant, was nicht nur die Touristenströme der Sonderwirtschaftszone «Die türkisblaue Katun'», sondern auch die der Gornij Altai-Rayons wird bedienen lassen.
Es sind 3,83 Milliarden Rubel zum Investieren in die Infrastruktur der Sonderwirtschaftszone geplant, darunter 290 Mio. Rubel sollen aus Bundesetat stammen, 380 Mio. Rubel kommen aus dem Haushalt der Region Altai und 3,16 Milliarden Rubel sind außerbudgetäre Mittel.
Die Bildung der Zone auf der 2. Stufe wird das Beschaffen der außerbudgetären Mittel im Umfang von über 20 Milliarden Rubel bei der Gestaltung der Altaier Kur-Rekreationszone ermöglichen.
Die rekreationstouristische Zone «Die türkisblaue Katun'» ist ein Komplex für Erholung, Gesundung und Tourismus mit 3,0-3,5 Tausend Plätzen, der aus zwei großen Funktionseinheiten besteht: einem rekreationalen Basiszentrum und dem Territorium der touristischen und Erholungsrouten.
Das rekreationale Basiszentrum umfasst folgende Hauptobjekte:
· Geschäftszentrum für die SWZ-Leitung mit einem Konferenzsaal und einer Ausstellungshalle;
· Hotelkomplex;
· Einkaufszentrum;
· sportliches Heilzentrum;
· Park mit dem Kunstsee;
· Uferstrasse mit Bedienungsbetrieben;
· Unterhaltungskomplex.
Das Hauptprinzip der Gestaltung des Planungsprojektes vom rekreationalen Basiszentrum ist die bequeme Verbindung der Wohnbauten mit dem Servicezentrum und den touristischen und Erholungsrouten.
Der Gesamtwert der Projekte der Zoneninfrastruktur beträgt 3,83 Milliarden Rubel. Heute haben die Investoren über 260 Mio. Rubel in die erwähnten Objekte angelegt. Über 20 Objekte sind bereits fertig, die wichtigsten davon sind: die Brücke über Katun'; 45 km Autostrassen; über 6 km Fernleitungen; künstliche Becken für Baden und Fischfang; 4 artesische Brunnen, 4 Kraftwerke, 2 alpine Abfahrten; Skilift; 3 ganzjährige Hotelkomplexe und andere. Im Bau befinden sich 7 Hotelhäuser.
Die Bildung der rekreationstouristischen Sonderwirtschaftszone führt zur Entwicklung der Beschäftigungslage sowie unmittelbar im Tourismusbereich, als auch in Nachbartätigkeiten (Bau, Transport-, Handels-, Finanzinfrastruktur u.a.).
Die Verwirklichung des Investitionsprojektes « Der rekreationstouristische Komplex «Die türkisblaue Katun'»» schafft über 1,5 Tausend Arbeitsplätze, einschließlich der Beschäftigung in Dienstsektoren (Bau, Infrastruktur) kann diese Zahl auf 5-5,5 Tausend taxiert werden.
Der in der Regionalwirtschaft beschäftigte Bevölkerungsanteil wird in der Gesamtzahl der Arbeitressourcen um 2% steigen. Die Sozialwirkung der Tätigkeit der SWZ wird im Rayon Altai, wo die Arbeitslosigkeit siebenmal sinkt, viel mehr zu fühlen sein.
Äàòà èçìåíåíèÿ: 26.04.2010 ã.





